Schäftlarn
 

 

Schäftlarn ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München an der Isar gelegen mit den Ortsteilen Hohenschäftlarn, Ebenhausen,  Kloster Schäftlarn, Neufahrn und Zell.

 

Basisdaten

Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: München
Geografische Lage: 47° 59' 6" N
11° 27' 24" O
Fläche: 16,71 km²
Einwohner: 5.541 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 332 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82069 (Hohenschäftlarn, Neufahrn), 82067(Ebenhausen, Kloster Schäftlarn, Zell)
Kfz-Kennzeichen: M
Gemeindeschlüssel: 09 1 84 142
Internet: www.schaeftlarn.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichtliches


Kloster Schäftlarn

Etwa 762 wurde das Prämonstratenser-Kloster Schäftlarn durch Waltrich, einen Freisinger Domkleriker, gegründet. Unweit der Birg, einer vorgeschichtlichen Wallbefestigung über dem steilen Isarhang, die im 8. bis 10. Jahrhundert nach Chr. zu eindrucksvoller Größe ausgebaut wurde,

erscheint der Ort Hohenschäftlarn erstmals 778, er gehörte als geschlossene Hofmark zum Kloster. Der umstrittene Name Sceftilari wird als ein Ort der Schäfte,   d.h. - Speerschnitzer - gedeutet. Es muss sich um eine umfangreiche Grundherrschaft, verbunden mit einem Gewerbebetrieb als Waffenschmiede gehandelt haben. Die Häufung von drei Kirchen im heutigen Gemeindebereich lässt auf dichte Besiedelung schließen. Der Klosterkomplex wurde 1702 bis 1760, die uralte Kirche St. Georg zu Hohenschäftlarn 1729/30 letztmals neu erbaut.

 Wie alle bayerischen Klöster wurde Schäftlarn durch die Säkularisation aufgelöst. Die Gebäude wurden verkauft, u.a. wurden hier eine Steingutfabrik, eine Brauerei und ein Mineralbad betrieben. Schäftlarn wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. 1866 stiftete der ehemalige König Ludwig I. von Bayern das Kloster als Benediktinerkloster neu und förderte die Errichtung einer Schule. Das bekannte Klostergymnasium mit Internat gründeten die Schäftlarner Benediktiner 1884. 1910 wurde Schäftlarn wieder zur Abtei erhoben.

Zell  ist um 1160 bezeugt, aber mit Sicherheit älter. Ebenhausen erscheint urkundlich frühestens 1130 unter dem Namen Emmenhusen. Neufahrn 1140 (frühere Daten sind unsicher)
Quelle: Wikipedia und Isartaler Adressbuch

Kirche mit Maibaum
Kirche St. Georg zu Hohenschäftlarn
(©Foto: Fotokeller Janke)

 


Alter Ortskern mit Kirche St. Georg


Kloster Schäftlarn mit Internat (rechts)

 

 

FFW Hohenschäftlarn
Schornerstr. 15
D - 82069 Hohenschäftlarn